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12 | besser WOHNEN | März 2018

WOHNEN & EINRICHTEN

APROPOS FLIESEN

Ing. Gerhard Forster

Eigentümer

besser WOHNEN:

Sie betreiben in zweiter Generation einen

Fachhandel, was hat sich geändert?

Gerhard Forster:

In den 50er Jahren gab es die klassische

Fliese von Wienerberger, 15x15 in diversen

Farben und ein paar Schmuckelemente

dazu, gelegt wurden sie auf Mörtel. Diese

österreichische Produktion wurde einge-

stellt, Italien, Spanien und Deutschland

wurden aktuell und statt des Mörtels kamen

die Kleber. Dazu der Boom der Häuslbauer,

da wurde sehr viel selber verfliest. Die Far-

ben bewegten sich in diversen Brauntönen,

daran erkennt man heute noch die Badzim-

mer aus den 70er Jahren. Eine Fliese hält ja

quasi ewig – allerdings werden Badezimmer

so ungefähr alle 30 Jahre modernisiert und

dabei auch die Wände und Böden erneuert.

besser WOHNEN:

Also, heute sieht das Bad anders aus?

Gerhard Forster:

Die Fliesen wurden immer größer, die

gängigste Größe ist allerdings noch

immer 30x60 bei 1cm Dicke. Die sind

auch am leichtesten zu verlegen. Die

großen, dünnen Platten sind eine Her-

ausforderung, so beim Transport als auch

bei der Montage. Sie bewirken naturge-

mäß weniger Fugen. Allerdings ist der

Zuschnitt bei allen Formaten bereits so,

dass die Fugen sehr schmal sind, was ein

großzügiges Gesamtbild zur Folge hat.

besser WOHNEN:

Und wie sind die Trends?

Gerhard Forster:

Die Optik, also die Oberfläche, wird Holz,

Beton, Zement und Terrazzo immer ähnli-

cher. Das liebt der Konsument heutzutage,

obwohl„Retro“ immer noch oder schon

wieder ein Thema ist. Im Grund genommen

gibt es keine Trends, sondern nur indivi-

duelle Vorlieben. Preise ab 12 Euro/qm.

Forster – Fachgeschäft für Fliesen

Ottakringerstraße 28, 1160 Wien

T:

+43 1 406 2664

, E:

office@fliesenforster.at

I:

www.fliesenforster.at