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März 2018 | besser WOHNEN | 3

INFOS & NEWS

EDITORIAL

PROBLEM

KURZPARKPLATZ

D

er Bezirksvorsteher des ersten Wiener Gemeinde-

Bezirks gab kürzlich die Ergebnisse einer Bürger-

befragung bekannt, an der sich etwa die Hälfte

der Bewohner dieses Bezirks – genauer gesagt

46,34 Prozent – beteiligt hatte. Die Frage, ob dieses

Quorum ausreicht, um damit Beschlüsse zu fassen, trifft auf

alle Umfragen dieser Art zu, sollte aber geklärt werden.

Nun haben die Teilnehmer an dieser Befragung zu 92,09

Prozent für die Beibehaltung des bisherigen Zustandes

gestimmt, nämlich für die Bewohner der Inneren Stadt

Kurzparkplätze zur Verfügung zu stellen.

Der 1. Bezirk lebt aber auch von Geschäften und ihren

Mitarbeitern, die sich in diesem Bezirk befinden. Das

betrifft eine Größenordnung von etwa 15.000 PKW.

Wien besitzt zwar eine gute Verkehrsstruktur, doch wenn

jemand von einem äußeren Bezirk oder aus einem anderen

Bundesland kommt, wird es problematisch.

Es stellt sich nun die Frage, ob 46,34 Prozent der Befragten

wirklich abstimmen und entscheiden können, was geschieht.

Der Beschluss zur Befragung erfolgte jedenfalls einstimmig.

Wie behandelt man diese Ergebnisse in Zukunft?

Diese Frage sollte geklärt werden,

meint